Der arabische Israeli Ahmad Mansour, mein Führer und Lehrer?

So schnell gibt mich der israelische Geheimdienst nicht auf. Das musste ich kürzlich feststellen, obwohl mir die Israelis samt ihrer korrupten Handlanger seit meiner Kindheit zuwider sind und es kaum einen Publizisten geben dürfte, der der Sache der Juden in Europa mehr geschadet hat als ich.

Als erbitterter Gegner der Israelis wird man paradoxer Weise automatisch zum Gegenstand von Anwerbeversuchen. Diese Leute wittern, dass sie in Typen wie mir – würde ich innerlich verfaulen und mich anwerben lassen – einen wertvollen Verbündeten hätten, der „wichtige Aufgaben“ für die Juden übernehmen könnte.

Wie funktionieren solche Anwerbeversuche? Und was passiert, wenn sich die Israelis einreden, man sei schon lange einer der ihren, geheimer als geheim und nur zum Schein gegen sie?

Man erhält in einer solchen Situation schlicht und einfach Anweisungen des israelischen Geheimdienstes. Ich z.B. habe das „Glück“, in bestimmten Berliner Kreisen als höchst geheimer israelischer Agent zu gelten. Und so erscheinen Zeitungsartikel, in denen mir Richtlinien für mein Verhalten gegeben werden.

Oben sehen Sie den israelischen Autor Mansour, den man als Araber bezeichnet der aber Jude ist. In seinen Artikeln spielt er immer wieder penetrant auf mein Privatleben an. Kürzlich hat dieser Schwätzer und glatzköpfige Lobbyist einen Text erscheinen lassen, in dem er mir die israelischen Vorstellungen über meine zukünftigen Partnerschafts- und Integrationskonflikte mitteilt.

Verpackt ist das in einer typisch israelischen Kritik des angeblich konservativen Islam. Mansour schimpft über arabische Männer, die mehrere Frauen haben und angeblich schlecht behandeln, sich nicht anpassen wollen, überflüssige „Schwierigkeiten“ in der bürgerlichen Demokratie machen usw. Der Autor will mir damit sagen: Lebe so!

Warum? Ich soll ein abschleckendes Beispiel geben für Deutsche, die bestimmte Elemente der orientalischen Lebensweise annehmen. Zusätzlich soll ich durch ein möglichst störendes Benehmen alles, was arabisch ist oder dem Islam nahe steht in den Schmutz ziehen. Das ist israelische Geheimdienstarbeit.

(Foto Ahmad Mansour, Lizenz)

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