Kleiner Kopftuch-Kurs mit Nura bei Amazon

Nach Abschluss meiner erotischen „Exzesse“ zum Thema islamische Frauen und Mädchen hat mich Nura zur Ordnung gerufen. Einen Artikel über das Kopftuch sollte ich machen, etwas Nützliches, damit die Deutschen was über das Kopftuch lernen.

Wir gingen bei Amazon shoppen.

Ich sollte zuerst „endlich“ zwischen Untertüchern und Kopftüchern unterscheiden. Mir persönlich gefallen die Untertücher ja schon so ganz gut; nur reicht das einer Muslima natürlich nicht um sich zu bedecken.

Das Hijab Untertuch (keine Geheimsprache bitte)

Hijab, so hieß es, sei die in der islamischen Welt übliche und allgemein anerkannte Form wie man sich als Frau bedeckt. Das Untertuch soll am Kopf anliegen, nicht verrutschen und doch nicht spannen. Beim Material heißt es luftige Qualitäten wählen im Sommer, je nach Haarpracht, da man sonst leicht in Hitze gerät.

Ich wollte erst „schwitzen“ schreiben aber eine Muslima schwitzt nicht.

Hijab besteht also aus zwei Teilen. Beim Kopftuch selbst kommt es dann darauf an, belehrte mich die shoppende Nura, Ohren und Hals „zu erwischen“, verschwinden zu lassen. Mit dem Kopftuch kann die Muslima spielen, schöne Formen „bauen“ weil das Untertuch ja eh die Haare bedeckt.

Warum auch die Ohren erwischen? fragte ich naseweis, da hieß es dann lakonisch, dass das Kopftuch eben trotzdem über die Ohren gehen muss obwohl die schon durch das Untertuch bedeckt sind.

Nura mit Hijab-Kopftuch

Nura mag nur einfarbige Kopftücher, Untertücher sowieso und sie liebt Schwarz und Brauntöne, „aber Kackbraun darf es nicht sein“. Ich stöberte leicht beleidigt in irgendwelchen bunten Tüchern herum die mir sexy erschienen da lachte sie laut los, weil ihr aufgefallen war, dass ich die muslimische Kopftuch-Abteilung verlassen hatte und in die Abteilung „Chemo“ geraten war.

„Freie“ Kopftücher sind Nura lieber als die latzartigen vorgefertigten Dinger, die wie die Kettenhauben im Dreißigjährigen Krieg aussehen.

Ich als alberner Kerl konnte es mir dann nicht verkneifen, ein Bildschirmfoto des folgenden Harnischs anzufertigen. Es handelt sich um eine Art Sturmhaube für die Motorrad fahrende Muslima:

Die Deutschen und das Kopftuch (gefunden bei Amazon, Design Burkhard Schröder)

Nur 4,51 das ist billig. Beiden fiel uns nach kurzem Amüsement aber auf, dass der Angebotstext ohne weiteres symbolisch für das Verhältnis der Deutschen zum Kopftuch steht: Am liebsten würden sie es abschaffen weil sie es nicht verstehen.

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